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4 Fragen an Carlos Villalobos, General Manager von Biogen Luterbach

Carlos Villalobos trägt als General Manager von Biogen die Gesamtverantwortung für die biopharmazeutische Produktionsanlage in Luterbach. Er koordiniert die Arbeiten auf Seiten Biogen während der Bauphase. Zudem wird er in Luterbach die Validierung, die Inbetriebnahme und dann die Produktion der Grundstoffe für Biopharmazeutika leiten. Der 58jährige Ingenieur stammt aus Puerto Rico und arbeitet seit über 30 Jahren in der Pharmaindustrie. In seiner bisherigen Karriere arbeitete Carlos Villalobos auf vier Kontinenten für Weltfirmen wie Baxter, Johnson & Johnson, Bristol-Myers, Squibb und Actavis. Seit einem Jahr ist er nun für Biogen tätig.

Was ist Ihre Aufgabe bei Biogen in Luterbach?

Ich bin dafür verantwortlich, dass diese grosse Investition hier in der Schweiz zeitlich und finanziell für Biogen die gewünschten Ergebnisse bringt. Aktuell begleite ich gemeinsam mit meinem tollen Team aus Sicht Biogen die Bauarbeiten. Parallel dazu bereiten wir bereits die aufwändige Validierung der Produktionsanlage vor – verschiedene Behörden in der Schweiz, in Europa und in den USA müssen grünes Licht für die Produktionsaufnahme geben. Dies deshalb, weil wir hier in Luterbach Medikamente herstellen werden, die in die ganze Welt exportiert werden. Die Inbetriebnahme wird gemäss Plan im Jahr 2019 erfolgen.

Was ist Ihre grösste Herausforderung?

Bei der Realisierung dieses Milliarden-Projektes stellen sich laufend viele Herausforderungen. Dank sorgfältiger Planung und einem intensiven Projektmanagement sind wir aber gut auf Kurs. Aktuell legen wir einen grossen Schwerpunkt auf die Zusammenstellung des künftigen Teams, das ab 2019 die Produktionsanlage betreiben wird. Wir schaffen bis zu 400 neue Stellen und wollen dafür die besten Talente der Schweiz gewinnen. Wir suchen Personen mit verschiedenen Qualifikationen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: sie wollen von der ersten Stunde in einer einzigartigen neuen Anlage arbeiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können mit den von Ihnen hergestellten Produkten einen entscheidenden Beitrag für ein besseres Leben von vielen Menschen in der gesamten Welt leisten.

Was reizt Sie an dieser Funktion?

Mit einem Team von hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen darf ich das wichtigste Projekt leiten, dass der Weltkonzern Biogen derzeit entwickelt. Eine solche Chance erhält man nur einmal im Leben. Und was mich dabei besonders motiviert: ich mache nicht irgendeine Arbeit. Die biopharmazeutischen Produkte, die wir ab 2019 hier in Luterbach produzieren werden, verbessern das Leben von Millionen von Menschen spürbar. Ich darf einen Beitrag dazu leisten – das macht mich stolz.

Was schätzen Sie an der Schweiz am meisten?

Ich kenne die Schweiz recht gut. Während mehreren Jahren arbeitete und lebte ich in der Zentralschweiz. Mit meiner neuen Aufgabe in Luterbach durfte ich in die Schweiz zurückkommen. In der Schweiz erlebe ich eine Kultur von Respekt und Vertrauen sowie eine fantastische Balance zwischen Innovation und Stolz auf die Herkunft. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind gut: die Schweizer Bevölkerung ist hervorragend ausgebildet und arbeitet engagiert, die Rechtssicherheit und der Qualitätsanspruch sind auf allen Ebenen hoch. Diese Standortvorteile haben auch Biogen veranlasst, die neue Produktionsanlage in der Schweiz und nicht an einem anderen Ort zu bauen.