FAQ

Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Projekt.

  • Was wird in der neuen Produktionsanlage produziert?
    Es werden biopharmazeutische Medikamente hergestellt. Diese werden eingesetzt, um die Lebensqualität von Patienten mit schweren neurodegenerativen Erkrankungen, hämatologischen Erkrankungen oder Autoimmun-Erkrankungen zu verbessern. Mit Hilfe der neuen hochmodernen Produktionsstätte in Luterbach wird Biogen der steigenden Nachfrage dieser Medikamente gerecht.
  • Wie hoch ist die Umweltbelastung durch die Produktion von Biopharmazeutika?
    Die biotechnologische Produktion unterscheidet sich stark von der herkömmlichen chemischen Produktion. Die Fertigungszellen und die Proteinprodukte sind nur in einer wässrigen Umgebung stabil. Entzündliche organische Lösungsmittel und toxische Substanzen kommen bei der biotechnologischen Produktion üblicherweise nicht vor.
  • Wieso baut Biogen eine neue Produktionsanlage?
    Biogen konnte die Produktivität ihrer biopharmazeutischen Herstellungsprozesse im letzten Jahrzehnt beträchtlich erhöhen. Um der weltweit steigenden Nachfrage nach hochwertigen biopharmazeutischen Medikamenten und den potentiellen Erfordernissen der Forschungspipeline nachzukommen, will Biogen die Produktionskapazität weiter ausbauen und plant daher diese hochmoderne Produktionsanlage auf dem Borregaard-Areal in Luterbach.
  • Wieso hat sich Biogen für den Standort Luterbach bei Solothurn entschieden?
    Das Borregaard-Areal in Luterbach erfüllt alle Anforderungen an eine neue, hochmoderne Produktionsanlage: Es ist genügend Land für den Bau der innovativen Produktionsstätte vorhanden und das gesamte Areal entspricht den Anforderungen einer nachhaltig produzierenden biotechnologischen Produktionsstätte. Ein weiteres Plus ist der Zugang zu gut ausgebildeten Mitarbeitern.
  • Wie lange dauert der Bau der neuen Produktionsanlage?
    Der Baustart war im Januar 2016. Die Inbetriebnahme wird 2020 erfolgen.
  • Werden lokale Unternehmen für den Bau der Produktionsanlage angestellt?
    Beim Bau dieser Produktionsanlage handelt es sich um ein grosses und komplexes Projekt. Die Arbeiten werden in Anbetracht von Fähigkeit, Kapazität und Preis vergeben. Biogen ist überzeugt, dass lokale Unternehmer und Betriebe in den Bau dieser Anlage stark involviert sein werden.
  • Muss während dem Bau mit Unannehmlichkeiten, wie beispielsweise Verkehrsstörungen, gerechnet werden?
    Eine Verkehrsstudie wurde durchgeführt. Man geht nicht davon aus, dass der Verkehr durch den Bau beeinträchtigt wird. Es wird weit weniger Verkehr geben, als bei der Papierfabrik, die zuvor auf diesem Areal tätig war.
  • Beeinflusst die neue Produktionsanlage die Umgebung? Wenn ja, wie?
    Obwohl die Produktion rund um die Uhr läuft, wird die Umgebung kaum beeinflusst. Die laufenden Ventilatoren und Pumpen sind nicht laut und werden zusätzlich abgeschirmt. Hin und wieder werden die Diesel-Generatoren getestet. Diese geben einen leichten Geruch ab, jedoch wird nicht erwartet, dass dieser bis in die Umgebung wahrnehmbar sein wird. Nachbaren werden den Wasserdampf des Kühlsystems wahrnehmen. Dies ist kein Rauch und ist somit nicht schädlich für die Umwelt.
  • Inwiefern profitiert die Bevölkerung vom Bau dieser Produktionsanlage?
    Biogen plant, in den nächsten Jahren 1,5 Milliarden CHF zu investieren. Ausserdem sind bis zu 600 neue Arbeitsplätze geplant. Durch die Neu-Anstellungen kann die Bevölkerung von weiteren Jobs und Wirtschaftswachstum profitieren.
  • Werden die geplanten 600 neuen Arbeitsplätze mit Schweizern besetzt oder bringt Biogen die Mitarbeiter aus dem Ausland in die Schweiz?
    Biogen geht davon aus, dass ein Grossteil der Angestellten aus der Schweiz kommen wird. Trotzdem wird eine internationale Atmosphäre herrschen und Biogen muss die Möglichkeit haben, Experten aus dem Ausland beizuziehen. Dies wurde mit lokalen und nationalen Regierungsvertretern besprochen. Das gute Ausbildungssystem in der Schweiz wird uns bei der Rekrutierung entgegen kommen.
  • Ist eine Besichtigung der Baustelle möglich?
    Das Projekt ist sehr komplex und zeitkritisch. Aus Sicherheitsgründen ist eine Begehung der Baustelle nicht möglich. Möchten Sie mehr über die Baustelle und die künftige Produktionsanlage erfahren, können Sie den «Biogen-Walk» machen. Entlang der Baustelle haben wir Stationen eingerichtet, die einen Einblick in die Produktion und die künftige Anlage geben.
  • Um was für Stellenprofile handelt es sich bei den 600 Stellen?
    Ca. 400 Arbeitsplätze sind direkt und eng mit der Produktion verknüpft, die 200 zusätzlichen Arbeitsplätze sind hauptsächlich im Betrieb und Unterhalt der Anlagen angesiedelt.